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Rendering Intents

Rendering Intents legen fest, wie Farben verändert werden müssen, wenn sie auf dem Zielgerät nicht wiedergegeben werden können. Die Wahl eines Rendering Intents hängt entweder vom Inhalt des Datenmaterials oder vom Zielgerät ab. Als Faustformel gilt:

1. Der relativ colorimetrische Intent:

auch als farbmetrisches Verfahren bezeichnet. Ist ein universeller Rendering Intent, der bei jedem Datenmaterial gute Ergebnisse erzielt. Wird immer dann verwendet, wenn das Ziel ein Monitor oder Fernseher ist (RGB). Wird auch dann eingesetzt, wenn der Bildinhalt von logoähnlichem Typ ist und das Ziel ein Druckausgabegerät ist.

2. Der perceptual Intent:

auch als fotografisches oder wahrnehmungsbasiertes Verfahren bezeichnet. Wird immer dann verwendet, wenn das Ziel ein Druckausgabegerät ist und der Bildinhalt natürlich ist.

3. Der absolut colorimetrische Intent

Wird nur zur Simulation verwendet, und zwar zur Aufbereitung für das Simulations- oder Proofgerät. Führt eine Weißpunktsimulation durch. Benutzen Sie den absolut colorimetrischen Intent niemals für die Aufbereitung von Datenmaterial für eine normale Ausgabe.

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© 2007 Rolf Gierling Multitools