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IQ Match

IQ Match OptionsfensterBei den Rendering Intents lässt sich eine Tiefenkompensierung (hier contrast genannt) nicht nur einschalten, sondern in der Stärke stufenlos einstellen. Der relativ farbmetrische Intent zum Beispiel schneidet, wenn Farben in einen kleineren Farbraum konvertiert werden, die nicht hineinpassenden dunklen Farbtöne einfach ab.

Ist diese Vorgehensweise für Proofs wichtig und richtig, so macht sie ihn für die Ausgabeaufbereitung unbrauchbar. Deshalb führte Adobe mit Photoshop die Tiefenkompensierung ein. Sogar Apple hat die Zeichen der Zeit erkannt (und die Anwender erhört) und in Tiger eine Tiefenkompensierung eingebaut.

Mit IQ Match lässt sich der Kompromiss zwischen Kontrasterhaltung und Farbgenauigkeit über einen Schieberegler nach individuellen Wünschen anpassen.

Ein weiterer Schieberegler beeinflusst die Stärke, mit der die CMM versucht, Grautöne zu erhalten. Wer sich schon einmal über einzelne Farbpunkte im Weiss seines Ausdrucks geärgert hat, kennt das Problem.

Abgerundet wird das System durch eine globale Vorgabe des zu verwendenden Rendering Intents sowie einem Störungsfilter, das Streifenbildung in Verläufen verhindert.

IQ Match ist kompatibel zu Mac OS X 10.2 und 10.3, ein kostenloses Update auf 10.4 Tiger ist angekündigt. Über eine deutsche Version ist noch nichts bekannt.

Der Preis bei Vorbestellung liegt zur Zeit bei $49,95, der entgültige Preis bei Erscheinen Mitte Juni wird $129,95 sein.

Herstellerlink: Color IQ, Inc.

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© 2007 Rolf Gierling Multitools